Weitere Planungsschritte & Ausblicke

Der städtebauliche Rahmenplan zeigt, dass das Plangebiet in erheblichem Umfang städtebauliche und wirtschaftliche Potentiale aufweist, zu deren Hebung investive Maßnahmen wie Rückbau von Gebäuden, verkehrliche Erschließung, technische Infrastruktur, Begrünung, Hochbau und nichtinvestive Maßnahmen wie städtebauliche Konzepte für Teilflächen, Fachplanungen und ergänzende Fachgutachten, Quartiers- und Standortmarketing erforderlich sind. Um diese Entwicklungen umzusetzen, sollen geeignete Projektentwickler identifiziert und gewonnen werden. Für den Bereich Albert_Wohnen ist seit Q1/2018 ein strukturiertes Verfahren zur Investorenauswahl gemeinsam mit der Stadt Frankenthal festgelegt worden.

Die relevanten Auswirkungen der Quartierentwicklung sind in Kapitel 4 beschrieben. Im Ergebnis sind diese bei Umsetzung der dort empfohlenen Maßnahmen als städtebaulich und umweltbezogen verträglich zu bewerten.

Zur verbindlichen Umsetzung der im Masterplan formulierten Inhalte sind folgende Schritte zu empfehlen:

  • Durchführung einer Bürgerbeteiligung
  • Erstellung von Bebauungsplänen mit Umweltberichten für Teilflächen und in dem Zuge Ergänzung von Fachgutachten, ggf. Prüfung raumordnerischer Belange
  • Änderung / Anpassung des Flächennutzungsplans
  • Infrastrukturplanung: Ver- und Entsorgung / Entwässerung, verkehrliche Anlagen, Freiraum
  • Abstimmung mit den planerischen Zielen des Stadtumbaugebiets

Die Aufstellung von Bebauungsplänen ist für folgende Teilareale erforderlich:

  • Entwicklung des Wohnquartiers südl. der Lambsheimer Straße (Allgemeines Wohngebiet gem. § 4 BauNVO)
  • Entwicklung von Albert Forum & Urban als Gewerbegebiet, z.T. lärmkontingentiert, gemäß § 8 BauNVO und für die Einzelhandelsnutzung in Albert_Forum als sonstiges Sondergebiet gemäß § 11 BauNVO.

Für den künftig im Bestand kompaktierten Standort von Koenig & Bauer (Albert_Technologie) besteht kein Planerfordernis.

Der Masterplan bildet mit dem Stadtumbaugebiet im Übergang Johann-Klein-Straße/Lambsheimer Straße und Bahnunterführung das städtebauliche Gelenk zwischen der neuen Quartiersentwicklung und der Innenstadt. In den weiteren Planprozessen sind die Planungen vor allem in ihren Wechselwirkungen gesamtheitlich zu betrachten und aufeinander abzustimmen.

Der Masterplan Albert-Frankenthal Quartier leistet eine umfassende Bewertung eines im Wandel befindlichen Industrieareals – im Ergebnis überwiegen die Chancen zur Qualifizierung des Wirtschafts- und Wohnstandorts Frankenthals bei weitem die Risiken.

Die aufgezeigten Nachnutzungspotentiale sind strategisch sehr gut mit den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an eine zukunftsfähige Standortentwicklung vereinbar; immobilienwirtschaftlich können kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfen einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Frankenthal Rechnung getragen werden.

Dies wird positive Auswirkungen auf die Standortprofilierung Frankenthals und deren Wahrnehmung in der Metropolregion haben und bildet damit einen wichtigen Baustein im Rahmen des postindustriellen Strukturwandels in der Region.

 

Der Masterplan Albert-Frankenthal Quartier leistet eine umfassende Bewertung eines im Wandel befindlichen Industrieareals – im Ergebnis überwiegen die Chancen zur Qualifizierung des Wirtschafts- und Wohnstandorts Frankenthals bei weitem die Risiken.

Die aufgezeigten Nachnutzungspotentiale sind strategisch sehr gut mit den aktuellen und zukünftigen Anforderungen an eine zukunftsfähige Standortentwicklung vereinbar; immobilienwirtschaftlich können kurz-, mittel- und langfristigen Bedarfen einer nachhaltigen Stadtentwicklung in Frankenthal Rechnung getragen werden.

Dies wird positive Auswirkungen auf die Standortprofilierung Frankenthals und deren Wahrnehmung in der Metropolregion haben und bildet damit einen wichtigen Baustein im Rahmen des postindustriellen Strukturwandels in der Region.

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